Stundenrechner
Stunden addieren, Dezimal in Std:Min umrechnen, Stundenlohn in Monatsgehalt – und zurück.
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Stunden rechnen ohne Fehler
Der häufigste Fehler beim Stundenrechnen: 7:45 als 7,45 in den Taschenrechner tippen. Stunden und Minuten haben verschiedene Basen – 60 Minuten sind eine Stunde, also ist 7:45 gleich 7,75 Dezimalstunden (45 ÷ 60). Der Stundenrechner addiert beliebig viele Zeiten, rechnet in beide Richtungen um und ermittelt aus Stundenlohn und Wochenstunden das Monatsgehalt – oder umgekehrt.
Von der Woche zum Monat: der Faktor 4,348
Ein Jahr hat 52,143 Wochen (365 ÷ 7), ein Monat also durchschnittlich 4,348 Wochen (52,143 ÷ 12). Bei 40 Wochenstunden sind das 173,9 Stunden im Monat, bei 39 Stunden 169,6 und bei 35 Stunden 152,2. Diese Formel benutzen Arbeitgeber, Tarifverträge und Gerichte; die Faustformel „× 4“ liegt um acht Prozent daneben. Beim Mindestlohn von 13,90 € ergeben 40 Stunden ein Monatsbrutto von 2.417 €; ein Minijob darf bei diesem Satz maximal 43,4 Stunden im Monat umfassen (603 € ÷ 13,90 €).
Stundenlohn aus dem Gehalt
Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,348). 3.500 € bei 40 Stunden entsprechen 20,13 € pro Stunde brutto; bei 35 Stunden 23,00 €. Für die Nettobetrachtung – was eine Stunde nach Steuern und Abgaben wert ist – nehmen Sie das Ergebnis aus dem Brutto-Netto-Rechner und teilen durch dieselben Monatsstunden. Wochenarbeitszeiten mit Pausen erfassen Sie im Arbeitszeitrechner.
Häufige Fragen
Wie viele Arbeitstage hat ein Monat?
Im Schnitt 21,74 (261 Werktage ÷ 12), tatsächlich zwischen 19 und 23 je nach Monat und Feiertagen. Für Gehaltsrechnungen wird deshalb mit Wochen × 4,348 gerechnet, nicht mit Tagen.
Warum zeigt Excel bei Stundensummen über 24 falsche Werte?
Excel behandelt Zeiten als Tagesbruchteile und setzt bei 24 Stunden auf null zurück. Formatieren Sie die Zelle mit [h]:mm – die eckigen Klammern verhindern den Überlauf.
Wie rechne ich Minusstunden?
Negative Zeiten mit Minuszeichen eintragen (−1:15). Der Rechner addiert vorzeichenrichtig und zeigt das Saldo.
Hinweis: Alle Ergebnisse sind unverbindliche Orientierungswerte nach den gesetzlichen Werten 2026 und ersetzen keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung. Maßgeblich sind Ihre Gehaltsabrechnung, der Steuerbescheid bzw. der Bescheid der zuständigen Stelle.